Adonistreffen in Pottenstein 2004

23.04.04 - 25.04.04

 

Klettern in Graisch

105-24.04.04
107-24.04.04
108-24.04.04
109-24.04.04
110-24.04.04
111-24.04.04
112-24.04.04
113-24.04.04
114-24.04.04
115-24.04.04
116-24.04.04
117-24.04.04

 

In der Jugendherberge und im Klettergarten neben der JH

101-24.04.04
102-24.04.04
103-24.04.04
104-24.04.04
118-24.04.04
119-24.04.04
120-24.04.04
121-24.04.04
122-24.04.04
123-24.04.04
124-24.04.04
125-24.04.04

 

Lagerfeuer und Geschichten  in der Höhle mit Urkundenverteilung

126-24.04.04
127-24.04.04
128-24.04.04
129-24.04.04
130-24.04.04
131-24.04.04
132-24.04.04
133-24.04.04
134-24.04.04
135-24.04.04
136-24.04.04
137-24.04.04
138-24.04.04
139-24.04.04
140-24.04.04
141-24.04.04

 

Seilgarten 

142-25.04.04
143-25.04.04
144-25.04.04
145-25.04.04
146-25.04.04
147-25.04.04
148-25.04.04
149-25.04.04
150-25.04.04
151-25.04.04
152-25.04.04
153-25.04.04

 

Abseilen und Klettern im Klettergarten

154-25.04.04
155-25.04.04
156-25.04.04
157-25.04.04
158-25.04.04
159-25.04.04
160-25.04.04
161-25.04.04

 

Adonistreffen – 2004
Wenn die Tage wieder länger werden, der wenige Schnee sich vollends in höhere Lagen zurückzieht, draußen alles zu grünen und blühen anfängt dann ist Adonistreffenszeit. Adonistreffen heißt feiern, klettern, wandern, Höhlen besuchen, Freunde treffen, neue Freundschaften schließen. Dieses Jahr wurde das Adonistreffen von Grete und Horst, in der Jugendherberge  Pottenstein organisiert. Pottenstein, ein idyllisches Felsenstädtchen in der romantischen Fränkischen Schweiz bietet  viele Sehenswürdigkeiten und Attraktionen wie zum Beispiel: Teufelshöhle (Tropfsteinhöhle mit Kureffizienz), Sommerrodelbahn, Burg Pottenstein, Erlebnisbad Juramar, wunderschöne Wanderwege, natürlich Kletterfelsen und vieles mehr.
Am Freitag den 23.04 trafen sich 30 Erwachsene und 12 Kinder der Alpingruppe Adonis der Sektion Karpaten des DAV in dieser Jugendherberge.
Wir wurden von Grete und Detty empfangen. Sie kümmerte sich um die Zimmerverteilung und zeigte uns die Anlage. Allen und vor allem den Kindern fiel ein Stein vom Herzen als Grete uns von der anliegenden Bauernscheune erzählte, die zur Kletterhalle umfunktioniert wurde. Das hieß also Klettermöglichkeit auch bei Regen.
Am Abend zeigten Reini, Stefan und Detty uns die Dias von ihrer Afrikareise. Müde, mit vielen Informationen über die Menschen, Tiere, Pflanzen und die Region rund um den Kilimanjaro gingen wir irgendwann ins Bett.
Der große Tag war da!
Gleich nach dem Frühstück wurde das Lunchpacket gepackt, Gurte angepasst, Helme aufgesetzt und alles Notwendige für das Klettern gerichtet. Wir standen mit 12 ungeduldigen Kindern in ihrer Kletterausrüstung an den Felsen. Nun hatten die erfahrenen Kletterer viel zu tun.
Für die Anfänger und Kinder bedeutet es Ängste zu überwinden, Konzentration und  Selbstvertrauen  stärken, sein Ziel setzen, Biss entwickeln, selbst beim Scheitern die Chance nutzen und es erneut zu versuchen oder sein Ziel neu zu definieren.
Für die erfahrenen Kletterer bedeutet es Vorsteigen, Seile legen, Blasen an den Händen, einen Krampf im Hals vom Hochschauen und Sichern, Ruhe bewahren, diese Ruhe weitergeben, Mut machen und Vertrauen erwecken. An dieser Stelle, ich glaube ich spreche im Namen aller Anderen, nochmals vielen Dank für die Geduld, Ruhe und für die Art und Weise wie ihr uns diese Sportart schmackhaft gemacht habt. Für uns Anfänger war es sehr beruhigend zu wissen, „dass es immer jemanden gibt der uns auffängt wenn wir abrutschen.“
Am Abend wurde gegrillt, danach die Gitarre ausgepackt und an einem gemütlichen Lagerfeuer gesungen und gefeiert. Die Stimmung war wie immer Supergut. Für unsere Kinder stand schon die nächste Überraschung bereit. In der nahe gelegenen Höhle wurden von Andrea Räubergeschichten erzählt, eine Urkunde für besondere Leistungen im Felsenklettern in der Frankenjura verliehen. Zur allergrößten Freude gab es auch ein Geschenk:
                                           “ Den ersten eigenen HMS-Karabiner.“  
Am Tag der Abreise fand gleich morgens die Adonissitzung statt, danach wurde der Seilgarten von unseren großen und kleinen Kletterern auf seine Tauglichkeit geprüft und das Gelernte nochmals geübt.
Am Sonntag nach dem Mittagessen mussten wir uns leider von der schönen Frankenjura verabschieden.
Fazit: Es war echt super! Alles hat gepasst: das Gebiet, die Jugendherberge, die Gruppe.
Einen besonderen Dank an die Organisatoren.

Wally Dietrich

top

Grete & Horst Kraus     Stand: 05. November 2004